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06.12.2016

Bevor es Anfang des Jahres 2017 für Raymond erneut an die Wagner Welt des "Thannhäuser" geht (mehr Infos dazu in Kürze) hieß es am 03.12.2016 einmal mehr, gemeinsam mit Kollegin Maryanne Kelly und der Stadtkapelle Offenburg in einem Musicalkonzert zu brillieren, wie es jährlich seines gleichen sucht.





Lest hier eine Pressestimme der Badischen Zeitung vom 06.12.2016:

Dienstag, 06. Dezember 2016

Für Sekunden Stille und dann der Jubel
Die Stadtkapelle Offenburg und ihre musikalischen Gäste bereiten den Besuchern ein wahrlich glanzvolles 25. Galakonzert.

Publikumslieblinge: Maryanne Kelly und Raymond Sepe

Die unbestrittenen Publikumslieblinge des Abends waren Maryanne Kelly und Raymond Sepe. Sepe sang eine wunderbare Version von "You’ll Never Walk Alone", eine gospelartige Hymne an das Gottvertrauen. Frank Sinatra hat sie gesungen, Elvis Presley, Judy Garland, Johnny Cash, die Streisand, sogar Paul McCartney. Und nun Raymond Sepe, mit baritonaler Tiefe und strahlender Höhe, machtvoll, innig – ein berührender Moment. Dann wirbelte sich Kelly durch die Titelmelodie des Musicals "Cabaret", spritziger Vaudeville, von der Stadtkapelle mit Laune dargeboten. Später sangen Sepe und Kelly noch Melodien aus der "West Side Story".

Die Bravo-Rufe häuften sich mehr und mehr, doch das Finale, ein Medley aus New-York-Melodien – "Downtown", "On Broadway", "Ich war noch niemals in New York", gesungen von Kelly, Sepe und Jess Haberer, unterlegt mit Bildern von der New-York-Reise 2016 der Stadtkapelle, war noch lange nicht der Schlusspunkt. Den setzte zunächst Raymond Sepe, der für Puccinis "Nessun dorma", ein tenorales Glanzstück, demonstrativ das Mikrophon beiseite stellte. Phantastisch, dieser Sänger! Und als man eben dachte: "Besser kann es nicht mehr kommen!" – kam es doch noch besser: Sepe, Kelly, Stadtkapelle, Projektchor und Prinzbach Highlanders intonierten "Amazing Grace", ein 250 Jahre altes Kirchenlied, das in den USA zur Hymne der Bürgerrechtsbewegung wurde. Als es verklang war nur noch ein Dudelsack zu hören, hinter dem Publikum auf der Empore, die bewegende Melodie in Borduntöne eingebettet, wehte wie von Fern durch den Saal, verströmte, schwieg. Dann für Sekunden Stille. Und dann der Jubel. Unbeschreiblich.

Quelle: www.badische-zeitung.de