Presse Oper allgemein

HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN: Spektakel der Gänsehaut-Liga Von Uwe Kraus
Das Schöne an der Inszenierung: Die Sopranistin hat ebenbürtige Partner.
Raymond Sepe hat schon immer mit dieser Rolle aus dem deutschen Fach geliebäugelt: Als bestens konditionierter romantischer Antiheld verlässt ihn zwar das Liebes-Glück, die Sympathien des Publikums fliegen dem Tenor jedoch zu, auch wenn sein Hoffmann im Alkoholismus endet. Stimmlicher Glanz erstrahlt da bei aller Tragik, gepaart mit erfrischender Bühnenpräsenz.

Betörend schöne Traumreise mit einer wahren Bilderflut Von Hans Walter
Solch farbigen, fantasievollen und aufregenden „Hoffmann“ kann man lange suchen. Derzeit steht das Werk an der Komischen Oper in Berlin, Frankfurt/Main, Gießen, in Lüneburg, Mannheim, an der Theaterakademie München, Solingen und anderenorts im Spielplan. Die Halberstädter Inszenierung dürfte eine der besten sein. Bei Sepe spürt der Zuhörer seine Souveränität im Umgang mit dieser Figur, der teuflische Gestalten immer wieder mit Tricks und rosaroten Brillen alles vermasseln. Fast eine Viertelstunde Applaus mit Bravo- und Hochrufen, davon 13 Minuten Standing Ovations.

Triumph des Musikalischen: Don Carlos, Orpheus, Das Orchester von Herbert Henning: Carlos ist nicht der Held an sich. Er zeigt Schwächen, Emotionen, weint um Posa und die unerfüllte Liebe zu Elizabeth, hasst Macht und Gewalt. Mit großer heldischer Stimme und Singenergie bis zum Finale überzeugt

Don Carlos – Viele Bravos für dunkle Pracht mit Stimmgewalt Mitteldeutsche Zeitung, 3.11.2009 von Uwe Kraus: In der Titelpartie erlebt das Publikum einen erstaunlich jung und realitätsfernunentschieden angelegten Königssohn. Stimmlich artikuliert Raymond Sepe sauber, legt ungebremste Leidenschaft in sein Belcanto. Viel Schmelz kommt da herrüber aber recht wenig patriotische Kraft.

Don Carlos – Volkstimme von Liane Bornholdt: Für den Titelhelden könnte der Amerikaner mit Italienischen Wurzeln Raymond Sepe als Gast verpflichtet werden. Er beherrscht das italienische Fach ausgezeichnet und beherrschte stimmlich die Aufführung.

Orpheus in der Unterwelt von Dietrich Pätzold: Raymond Sepe gibt seinen Orpheus mit lässigem Machismo und einem Schuss heldentenoraler Opern-Parodie.

TOSCA - Inspirierende Interpretation mit Gefühl Mitteldeutsche Zeitung Von Uwe Kraus Raymond Sepe (Cavaradossi), hier bereits als Alvaro in „Macht des Schicksals“ gefeiert, verfügt über Höhensicherheit, lyrischen Klang und tenoraler Strahlekraft. Darstellerisch bot er in beklemmender Innigkeit das Trauma des von Scarpias Schlächtern Gefolterten. Sepe vermag sicher zu phrasieren, leise Euphorie klingt bei der Schilderung seiner Traumfrau Floria Tosca mit, Kühle beim Anrennen gegen den verlogenen Scarpia.

„Tosca“: Ein Abend der grossen Stimmen und Emotionen von Hans Walter...Intensiv auch der dritte Akt, Cavaradossis Erinnerungen an Zeiten des Gluck mit Tosca. „E lucevan le stelle“ – und es blitzen die Sterne – ist ein Meisterstueck des tenors Raymond Sepe...

„Hoffmanns Erzählungen“: „In Stralsund bietet man eine eigene Spielfassung: Dabei zielt Philipp Harnoncourts Inszenierung auf den Individuelisten Hoffmann, Raymond Sepe, der den Blick für die Realität verliert und erst zum Schluss auf die Priorität seines Künstlertums eingeschworen wird. Viel Beifall von vollen Rängen!“

„Tod in Venedig“ Kultur in Krefeld von Klaus M. Schmidt...Der Amerikaner hatte die schwierige Rolle im letzten Jahr im Theater Vorpommern gesungen und konnte als Ersatz kurzfristig gewonnen werden. Man muss den Hut von Sepe ziehen, der die Partie mit permanenter Bühnenpräsenz innerhalb kurzer Zeit reaktivieren konnte.

„Die Macht des Schicksals“ Volkstimme Einen Verdi-tenor wie Raymond Sepe als Alvaro hat es in Halberstadt lange nicht gegeben. Metallisch strahlendes Heldentum wie schmiegsam lyrische Verinnerlichung sind seiner Stimme eigen – der Mann ist ein Ereignis.

„Aida“Verdi-Ostseefestspiele - Der Neue Merker von Gitta Ranft...Raymond Sepe, Italo-Americaner, war mit seinem dunkel gefärbten, flexiblen, kraftvollen Tenor überaus präsent und hatte neben seinen heldischen Tönen auch viele lyrische zu bieten...

„Tod in Venedig“ von Benjamin Britten stürmisch gefeiert. Greifswald: Ostsee-Zeitung von Ekkehard Ochs...Der Erfolg dieses Unternehmens hat viele Väter. So ist es neben dem Inszenierungsteam vor allem Raymond Sepe als Aschenbach, der sängerisch und gestalterisch seine unglaublich anspruchsvolle Rolle mit geradezu beklemmender Intensität zu gestalten weiß – ein von tragischer Folgerichtigkeit bestimmter Weg der Verfalls einer Persönlichkeit, materia-lisiert in einer deklamatorisch wie sänglich höchst originellen Klangwelt von eindringlichster Expessivität.

„Le Nozze di Figaro“, Ludwigburger Festspiele - Der Neue Merker von Udo Klebes...Raymond Sepe als mit eigenwilligem Timber besondere Süffisanz erzielender und die Eselarie zudem äusserst brillant veranschaulichender Basilio...

„Werther" von Jules Massenet Liebe bis in den Tod - Umjubelte Premiere der Oper "Werther" - Ostsee Anzeiger Große Stimmen, überwältigender Orchesterklang, eine hier noch nie aufgeführte bewegende und zugleich verstörende Oper, die das Publikum am Sonnabend zu recht mit frenetischem Beifall bedachte....Der Tenor Raymond Sepe dürfte Massenets Intentionen von der Figur vollkommen entsprechen: Kraft und Schmeltz in einem, eine wahrhaft ideale Besetzung!

„Werther“ Packendes Seelendrama - Orpheus International - Musikszene von Ingeborg Kalkus ... In der Hauptrollen wirken in beiden Auffürungsorten dieselben Sänger mit. Raymond Sepe ist ein die Rolle des Werther genau erfassender, sensibler Charakterdarsteller von Gefühlskraft und Ausstrahlung, der sich zu berührender stimmlicher und darstellerischerleistung steigert...tief berührend sein "Ein andere ist ihr Mann".

„Werther“...München hätte es nicht besser als Pommern gekonnt...Eng umschlungen tauscht das junge Päarchen Zärtlichkeiten aus. Anderer Theatergäste machen sich an den Verliebten vorbei auf den Heimweg. Das stört beide nicht. Offenbar noch am Ausgang sind sie überströmt vom gefühlvollen Bühnenstück, das zuvor im Theater Vorpommern seine erfolgreiche Premiere feierte.[...] Der Vorhang fällt, lang anhaltender Beifall für die Künstler, Bravo-Rufe gar für die Hauptakteure Kerstin Descher und Raymond Sepe. Gesanglich überaus ausdrucksstark und darstellerisch glaubhaft wissen beide zu überzeugen.

„Gräfin Mariza“ Operette von Emmerich Kalman Ostsee-Zeitung Gräfin Mariza...Vergnügen mit einer cleveren Frau...Allen voran Raymond Sepe, Darsteller des Grafen Tassilo. Der Amerikaner italienischer Abstammung erweist sich für das Theater als Glücksgriff. Mit Witz, Humor und einer Portion Wemut überzeugt er als veramter Grafen, der seinen Unterhalt als Gutsverwalter bei der Gräfin Mariza verdient. Sein Tenor: einmalig, sein Spiel: lässig, locker, voller Verve.Und ganz nebenbei weiß er auch noch als guter Tänzer zu überzeugen. Hinter der kraftvollen, reinen Stimme Sepes...

Stiffelio – Verdi, Ludwigsburger Festspiele: Stuttgarter Zeitung von Horst Koegler „beeindrückender noch als Tenorale Schönling Raymond Sepe in der Rolle des Verführers Raffaele...“

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